
Hallo, mein Name ist Ha. A. Mehler.
Ich habe selbst über 100 Bücher geschrieben, viele davon Bestseller. Nach jahrelanger Forschungsarbeit habe ich die geheimen Spannungs-Techniken entdeckt, die allen großen Autoren zum Erfolg verholfen haben! Heute enthülle ich Ihnen diese Techniken.
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Kann jeder schreiben lernen?,
Es gibt mehrere Bücher zum “Kreativen Schreiben”, nicht zuletzt die aus dem Autorenhaus-Verlag. Unter den ganzen Ratgebern ist dieser Band nicht nur der preiswerteste, sondern auch der wertvollste, finde ich.
Das Buch von Dorothea Brande ist schon vor langer Zeit geschrieben worden und hat dennoch nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Dieser “Klassiker” weist seit 70 Jahren angehenden Schriftstellern den Weg zum Schreiben. Dorothea Brande erklärt aber auch, wann es sinnlos ist, es weiter zu versuchen, wann man besser aufgeben sollte. Diese Ehrlichkeit vermißt man bei anderen Büchern, die behaupten: Jeder kann schreiben!
Die Autorin erklärt, die bekannte Behauptung “Genie kann nicht vermittelt werden” versetze “der Hoffnung des Schülers den Todesstoß”. Und so ist es, doch diese Kraetiv-Schreiben-Dozentin will dem Leser nicht vermitteln, wie man als Schriftsteller schreibt, sondern wie man ein solcher wird. Das ist der Unterschied! Die Probleme der meisten angehenden Schriftsteller sieht sie weniger im handwerklichen Können, sondern in vier möglichen Hindernissen: in der Unmöglichkeit, überhaupt mit Schreiben zu beginnen, in der Versuchung, in allen Texten immer nur sein eigenes und einziges Thema zu wiederholen, in der Schwäche, längere Zeit hintereinander zu arbeiten, und in der Unfähigkeit, einen Text zu Ende zu führen.
Ich kann diesen “Schreibkurs” in Buchform nur empfehlen – eine bessere Einführung in den Schreibprozess und die Praxis des täglichen Schreibens kenne ich nicht. Da stört es mich auch nicht, wenn die Autorin zum Schluss einen etwas schrullig anmutenden Ratschlag gibt: Man solle Kaffee durch Matetee ersetzen …
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| Kommentar als LinkEin Mutmach-Buch für werdende Schriftsteller!,
Dieses Werk erschien zum ersten Mal vor über 70 Jahren im Jahre 1934 – und es wurde zurecht zu einem Klassiker. Anders als viele Ratgeber zum Thema Schriftstellerei, die mit destruktiven Glaubenssätzen aufwarten wie “Vom Schreiben zu leben ist wahnsinnig schwer, und das klappt eigentlich nur, wenn “man” Beziehungen hat”, setzt Dorothea Brande zunächst einmal voraus, dass all ihre Leser das Zeug zum Schreiben haben – und das ein natürlicher “Selektionsprozess” allein dadurch entsteht, dass es manchen Schreibenden einfach an Disziplin und Durchhaltevermögen mangelt. Dieses Wohlwollen ist zunächst einmal schon sehr beruhigend und Mut machend. Darüber hinaus finden sich in diesem dünnen, sehr angenehm und zeitlos geschriebenenen Bändchen zahlreiche Tipps, wie der/die Schreibende sich schreibend weiter entwickelt. Dabei ist es der Autorin wichtig zu betonen, dass Bewusstes und Unbewusstes Hand in Hand arbeiten, und dass das Unbewusstes auch seinen Raum benötigt. Für mich ist dies ein rundum gelungener Ratgeber, den ich nochmals zur Hand nehmen werde. Unpassend finde ich das letzte Kapitel, das der Verlag nachträglich “drangehängt” hat, es durchbricht den Stil und hat nichts in dem Buch zu suchen.
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| Kommentar als LinkEin großartiges kleine Buch!,
Dieses Buch ist ein Evergreen des Creative Writing, wenn man bedenkt, dass es vor siebzig Jahren geschrieben worden ist und immer noch im Original ein Bestseller ist. Für alle, die sich ernsthaft mit dem Thema Kreatives schreiben beschäftigen, ist dieses Buch der Ausgangspunkt, denn es bietet dem angehenden Autor des 21. Jahrhunderts unverändert wertvolle und anwendbare Ratschläge.
In anderen Ratgebern zum Kreativen Schreiben ist von den “Techniken”, dem “Handwerkszeug”, das den meisten angehenden Autoren fehle, die Rede. Hier dagegen von den Voraussetzungen für den Schreiber und der Schwelle, an der er scheitern kann. Dorothea Brande spricht von der Zugangsverweigerung “Genie kann nicht vermittelt werden”, die “der Hoffnung des Schülers den Todesstoß” versetze.
Seien wir ehrlich: Hier in Deutschland halten sich die etablierten Schriftsteller äußerst bedeckt, wenn es um praktische Wissensvermittlung geht, während in den angelsächsischen Ländern die meisten bekannten Schriftsteller auch Creative Writing lehren.
Dorothea Brande will dem Leser nicht vermitteln, wie man als Schriftsteller s c h r e i b t, sondern w i e man ein Schriftsteller w i r d. Das ist etwas ganz anderes und sollte am Anfang der Beschäftigung mit dem Thema Schreiben stehen.
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